Witterung etwas trübe aber trocken. Um 7 Uhr setzte unsererseits links von uns bei der 7. Reservedivision ein heftiger Artilleriefeuerüberfall ein, verbunden mit Inft.Feuer und Scheinangriff. Das Ganze dauerte circa 45 Minuten und polterte und krachte ganz anständig. Es blieb, Gott sei Dank, wieder bei dem blinden Lärm. Meinerseits Arbeitsdienst wie die Tage vorher. Des abends setzte etwas Regen ein, welcher auch die ganze Nacht feste anhielt, im Übrigen die Nacht fast sackdunkel aber ziemlich ruhig.
Tagebuch 2.5.1915
Sonntag. Witterung wie seither, später etwas rauher und trübe. Die letzten Tage herrschen schon zeitweise heftige Artillerieduelle, auch viele Flieger beiderseits sind zu sehen, welche dann meistens schwer unter Feuer genommen werden. Sonst alles wie vorher. Nachts ist es jetzt meistens wieder dunkel.
Tagebuch 27.4.1915
Alles wie am Tage vorher. Von jetzt ab diensrfrei, nur Arbeitsdienst am Tage wie Pflastern und Facharbeiten.
Tagebuch 26.4.1915
Schönes Frühlingswetter, Dienst wie seither. Die Nacht verlief wie vor.
Tagebuch 25.4.1915
Sonntag. Witterung trübe und trocken, nachmittags hell und Sonnenschein. Es war allerdings etwas schmierig von dem Regen der vergangenen Nacht. Dienst wie die letztenTage. Abends von 11:30-2 Schanzen. Die Nacht verlief wieder ruhig, war sternenklar und trocken.