Witterung wie vor. Morgens und mittags je 2 Stunden Arbeitsdienst, Friedhof. Den Tag über wieder ziemlich Art.Feuer über ganz Villers. Ist wohl auch viel drauf zurückzuführen auf die deutschen und französischen Flieger, die seit dem 20.3. dauernd in der Luft rumfliegen. Des abends 9 Uhr Alarmbereitschaft wegen heftigem Art.- und Infantriefeuer in der Stellung, später wieder Ruhe. Die Nacht regnete es noch etwas. 3:30 Uhr Wecken, 4:30 wieder abrücken in die letzte Stellung, Kalksteinfelsen vor L’Eschell. Ankunft daselbst 5:30. Waren somit 6 Tage in Ruhe.
Tagebuch 21.3.1915
Sonntag, Frühlingsanfang. Die Nacht etwas gereift, Witterung wie vor. Morgens Gewehrreinigen, 4 Uhr Waffenrevision. Erhielten des mittags ziemlich Granat- und Schrappnellfeuer in Villers und wurde ein Unteroffizer der Komp.durch Schrappnellkugel verwundet (Beinschuß).
Tagebuch 20.3.1915
Witterung warm, herrliches Frühlingswetter. 10 ½ abmarschiert nach Roye zum Baden. 6-8 Arbeitsdienst, Kirchhof.
Tagebuch 19.3.1915
Witterung trübe und sehr rauh. 3:40 Wecken, 4:40-7 Uhr Schanzen. Bei Tag Ruhe. 6-9 Uhr abends Schanzen.
Tagebuch 18.3.1915
Witterung dieselbe. 4 Uhr Wecken, von 5-7 ½ Schanzen, Ruhe und etwas Arbeitsdienst.