Tagebuch 8.4.1915

Witterung trübe und trocken. Tagsüber etwas Arbeitsdienst. 4-5 Beobachtungsposten, 7:30 Alarm, 8-10 Beobachtungsposten, 10-11 Schanzen, 12:10 Uhr Alarm, 2-4 Beobachtungsposten, 4:30-6 Schanzen. War ne richtig tolle Nacht, von Ruhe konnte nicht iel die Rede sein undas bißchen Ruhe, das man hatte wurde einem noch durch die Läuse vergällt. Sonst verlief die Nacht wie die Vorhergehende.

Tagebuch 7.4.1915

Alles naß und schmierig, hält sich auch noch dauernd am regnen. Ziemlich Arbeitsdienst. Von 9-10 ½ Beobachtungsposten und abends von 8-10 und von 12-2 Beobachtungsposten und Patrouille. Die Nacht war wider Erwarten etwas heller und sternenklar, verlief ruhig und trocken. Morgens von 5-6 Schanzen.

Tagebuch 6.4.1915

Witterung trübe und trocken, zeitweise Sonnenschein. Etwas Arbeitsdienst. Abends von 7-8 Beobachtungsposten, 8:30-10:30 Schanzen, 12-2 Lauscherposten. Die Nacht war alles andere wie schön. Stockfinster und regnete in Strömen und wurde nur ab und zu durch das Werfen der Leuchtkugeln und das einzelne Gewehrgeknatter unterbrochen, sodaß einem die Zeit auf Lauscherposten wahrlich nicht im Fluge verging.